Gisela Wertich von der Laborbeaglehilfe e.V. in Langgöns wurde mit dem Tierschutzpreis 2008 geehrt.

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Gisela Wertich und Staatsminister Grüttner bei der Preisverleihung im Hessischen Landtag
Staatsminister Grüttner und Gisela Wertich bei der Preisverleihung im Hessischen Landtag

In Anbindung an den Verein Laborbeaglehilfe e.V. ist es das große Anliegen von Gisela Wertich, dass Tiere, insbesondere Hunde der Rasse Beagles, die zu Tierversuchen der chemischen und pharmazeutischen Industrie herangezogen wurden, mit Einverständnis der Labore frei gegeben und dort herausgenommen werden können.

 

Ziel des Vereins ist es, dass die Tiere nicht mehr in finalen Versuchen enden, sondern eine Chance bekommen, ein zweites, schöneres Leben bei liebevollen Familien zu verbringen. Wenn dies erfolgreich erreicht werden kann, werden die Hunde an zuvor ausgesuchte Familien übergeben. Dies erfolgt grundsätzlich durch Frau Wertich oder andere Mitglieder des Vereins vor Ort bei den übernehmenden Familien. Nur so kann nochmals überprüft werden, ob die Haltungsbedingungen auch tatsächlich artgerecht sind.

 

Im Jahr 2007 konnten 104 Laborbeagles in Familien vermittelt werden, 2008 waren es bereits 108 Laborbeagles, die ein neues Zuhause gefunden haben.

 

Die Arbeit von Gisela Wertich und anderen Angehörigen des Vereins Laborbeaglehilfe e.V., die ausschließlich  ehrenamtlich tätig sind, endet nicht mit der Übergabe der Hunde. Es werden Treffen für Hunde und ihre Halter organisiert. Die Mitglieder des Vereins stehen den neuen Haltern als Ansprechpartner zu Verfügung, falls Fragen und/oder Probleme auftauchen.

 

Gleichzeit hat es Frau Wertich geschafft, dass in zahlreichen Printmedien und auch in Fernsehsendungen über Laborbeagles berichtet wurde. So konnte Sie erreichen,  dass einer breiteren Öffentlichkeit diese Hilfsmöglichkeit bekannt gemacht wird. Frau Wertich und der Verein werden nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Zahl der Tierversuche und dabei nicht nur die mit Hunden, verringert werden sollte, beziehungsweise dass die Suche nach alternativen Testmethoden vorangetrieben werden muss.

 

Die Preisverleihung fand am 30. September 2008 im Hessischen Landtag statt.

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