Fünf hessische Schulen gewinnen den Tierschutz-Schulpreis

Geschwister-Scholl-Schule in Alsfeld

Die Tierschutz-AG "Schüler für Tiere Alsfeld" wurde im Bereich "Tierschutz allgemein" für ihren lanjährigen Einsatz im Sinne der Tiere ausgezeichnet.

Wöchentlich trafen sich die Schüler zur pädagogischen Mittagsbetreuung. In dieser Zeit beschäftigten Sie sich mit der Organisation von Festen in Tierheimen. So unterstützten sie ein rumänischen Katzenzimmer, nahmen teil an der Kerzenaktion 'Light the sky' oder gestaleteten einen Gottesdienst zum Welttierschutztag. Weiterhin erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler eine Videodokumentation zum Thema "Was ein Hund zum Glücklichsein braucht". Ganjährig kümmern sich die Schüler außerdem noch um Schulhunde, die aus rumänsichen Tierheimen stammen.

 

Wilhelmschule in Offenbach

Zum Thema "Tierschutz und der europäische Gedanke" haben die Schülerinnen und Schüler der dritten Jahrgangsstufe mit ihrem unermüdlichen Einsatz für Tierheime in Nitra und Athen überzeugt.

Sandos, der Schulhund der Wilhelmschule Offenbach, kommt aus einem Tierauffanglager in Nitra (Slowakei). Anhand eines „Briefes von Sandos“ und Fotos erfuhren die Kinder wie Tierschutz dort funktioniert und unter welchen Bedingungen Hunde dort leben. Dies bewegte die Schüler so sehr, dass direkter Kontakt zu diesem Tierauffanglager hergestellt wurde. Es wurden Flyer, Plakate und Infotafeln entwickelt. Die Schüler informierten andere Klassen. Spenden wie Futter, Decken, Hundeleinen, Geld, Näpfe, Medikamente usw. wurden auch außerhalb der Schulmauern gesammelt. An den Spenden beteiligten sich Kinder, Eltern, Tierheim Offenbach, Tierhandlungen sowie die Tierärztin von Sandos.

Die Offenbacher Presse berichtete ebenfalls über dieses Projekt, mit dem Erfolg, dass noch mehr Spenden in der Schule abgegeben wurden. Schnell wurde klar, dass der Transport viel größer sein würde als geplant. Ein Speditionsunternehmen transportierte die Spenden zum Selbstkostenpreis nach Nitra. Dieses Projekt bewegte die ganze Schule und zeigte gelebten Europagedanken. Eine Fortführung des Projektes ist für die Zukunft bereits umfassend geplant.

 

Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel

Im Rahmen eines unterrichtsübergreifenden Projektes haben sich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse mit dem Thema "Hilfe für Tiere in Griechenland" beschäftigt. Grund hierfür war das Thema 'Europa und die aktuell wirtschaftlich schlechte Lage in Griechenland. Schnell war den Kindern klar, dass sich die Menschen in Griechenland in einer finanziell schlechten Lage befinden und sie deshalb keine Tiere mehr halten können, deshalb werden viele von ihnen ausgesetzt. Die Schüler sammelten in Bruchköbel Sach- und Geldspenden, die mit einem Transporter an ein Tierheim in Athen gebracht wurden.

 

Ernst-Reuter-Schule in Dietzenbach

Die sechste Klasse der Ernst-Reuter-Schule aus Dietzenbach machte sich grundlegende Gedanken zum Tierschutz und darüber, wie und warum man Tiere überhaupt schützen muss. Die Kinder sahen sich selbst in der Pflicht, Tiere zu beschützen. Dies stellten sie sehr beeindruckend und künstlerisch dar. Als Ausdruck dieser Überlegungen wurde eine Weltkugel mit Bildern von verschiedenen Tieren beklebt. Um die Kugel herum klebten sie Papierhände aus Umrissen der eigenen Hände, die den Schutz darstellen sollten und bekundeten so eigene Verantwortlichkeit und Pflicht, Tiere dieser Welt zu schützen. Mit der Weltkugel, die von den Händen umschlossen wird, zeigten sie die eigene Entschlossenheit mehr für die Tiere dieser Welt zu tun. Die verschiedenen Farben zeigten auf, dass jede Nationalität die Verantwortung für unsere Erde und besonders für ihre Tiere hat. Tierschutz ist unabhängig von der Nationalität. Um zu verdeutlichen, dass Tierschutz EU-weit begriffen werden muss, erstellten sie eine Skulptur mit einem Tier im Mittelpunkt und schützenden Händen. Die Gipsabdrücke stellten die verschiedenen Nationalitäten dar.

 

Ricarda-Huch-Schule in Gießen

Die Schülerinnen des Kunst-Orientierungskurses hatten sich zunächst theoretisch mit dem Thema beschäftigt. Arbeiten verschiedener Künstler aus verschiedenen Epochen, die das Tier-Mensch-Verhältnis in Ihren Bildern darstellen, gaben die „zündende“ Idee. Eine praktische Umsetzung der nun eigenen Ideen wurde in Fotografien, Zeichnungen, Collagen oder auch Body-Paintings festgehalten.

 

2013 wurden auch erstmals Sonderpreise verliehen.

Die Tierschutzbeauftragte überreichte ausgewählten Klassen je 250 Euro für die Klassenkasse. Geehrt wurden die Erste Klasse der Grundschule Nauheim für ein Hühnerprojekt, der Religionskurs der Ludwig-Uhland-Schule in Gießen, die Mittelstufenklasse der Christoph-Graupner-Schule in Darmstadt für den Bau eines Außengeheges für Schildkröten und die Fünfte Klasse der Edertalschule in Frankenberg für das Comicbuch "Superfranz, der Retter der Tiere".

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