Tierschutzrecht

Urteil: Details

Der Antragsteller wandte sich gegen den gegen den Betroffenen ergangenen Einstellungsbeschluss der StA. Der Betroffene hatte in seinem Garten eine Falle aufgestellt, in der sich die Katze des Antragstellers verfing und die Nase blutig stieß oder kratzte.
Es ließ sich nicht feststellen, wann die Katze in die Falle geriet, und somit auch nicht, wie lange sie darin gefangen war. Danach war der Nachweis nicht zu führen, dass die Katze sich in der Falle über einen längeren Zeitraum aufgehalten hat und sie länger anhaltende erhebliche Schmerzen oder Leiden erdulden musste. Eine nur kurzfristige Gefangenschaft einer Katze in einer Drahtfalle erfüllte den objektiven Tatbestand des Zufügens länger anhaltender oder sich wiederholender Schmerzen oder Leiden nicht.
Der Antrag wurde verworfen.