Tierschutzrecht

Urteil: Details

Die beschwerdeführende Biologiestudentin bat ihre Universität, zoologische Praktika ohne Tierversuche oder Übungen an eigens getöteten Tieren durchführen zu dürfen. Die Klage der Beschwerdeführerin blieb in allen Rechtszügen erfolglos.
Das BVerwG hat die Fragen der Notwendigkeit der Abwägung zwischen Gewissensfreiheit der Studentin und der Forschungsfreiheit der Lehrenden hinreichend erörtert. Da die Studentin die Möglichkeit alternativer Lehrmethoden nicht dargelegt hatte, überwog das Recht der Hochschullehrer zur Bestimmung des Inhalts der Lehrveranstaltungen.
Die Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen.