Tierschutzrecht

Urteil: Details

Der Angeklagte betrieb ein Geschäft mit Hundezucht und – handel, das er inzwischen aufgegeben hat. U.a. befasste er sich damals mit illegalem Import von Welpen aus Osteuropa, die er mit gefälschten Ahnentafeln gewinnbringend weiterverkaufte. Viele der von den wenig skrupulösen Züchtern und Händlern übernommenen Tiere litten unter Infektionskrankheiten. Obwohl der Angeklagte die Symptome erkennen konnte, unterließ er die Beiziehung von Tierärzten, um seine Gewinnspannen nicht zu schmälern. Von 4 erkrankten, bei der Durchsuchung der Geschäftsräume vorgefundenen Welpen starben 2 später trotz medizinischer Behandlung, ein Tier musste eingeschläfert werden, ein weiteres überlebte in der Klinik.
Der Angeklagte beging vielfache quälerische Misshandlung von Wirbeltieren.
Verurteilung des Angeklagten